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Ausführliche Beschreibung des Chinesischen Reic...
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Vorrede des Verfassers dieser Historie.Das Chinesische Reich ist seit geraumer Zeit von den Europäern mit einer recht neugierigen Aufmerksamkeit betrachtet worden. Die allerersten Nachrichten von demselben fanden bei den Gemütern wenig Beifall, und die Beschreibung, die ein reisender Venetianer bekannt machte, der in Begleitung einer Anzahl Tartaren einige Provinzen dieses Reichs durchreiset hatte, ward als eine Frucht einer ausschweifenden Einbildungskraft angesehen. Alles was er von dem Altertum dieser Monarchie, von der Weisheit ihrer Gesetze und vernünftigen Regierungsart, von der Fruchtbarkeit ihres Landes, von den Reichtümern ihrer Handeslschaft, von der erstaunlichen Menge ihrer Untertanen, von der Höflichkeit und Artigkeit der Einwohner, von ihrem unermüdeten Fleiß in Künsten, Handwerken und Ackerbau, von ihrem Geschmack an schönen Wissenschaften und Ausbreitung derselben meldete, dieses alles, sage ich, ward für eine Erfindung gehalten, bei welcher nicht einmal die Gesetze der Wahrscheinlichkeit beobachtet worden. Man konnte nicht glauben, dass jenseits so vieler halbbarbarischer Völker und an den äußersten Grenzen von Asien ein so mächtiger Staat angetroffen werden sollte, den den größesten und besteingerichteten Europäischen Staaten nichts nachgäbe.Mit der Zeit lies man dergleichen vorgefasste Meinungen fahren, und erwies dagegen der Aufrichtigkeit des gedachten Venetianers das gebührende Recht, zumal da man inne ward, dass dasjenige, was er erzählet, mit den Berichten sehr genau übereinstimmte, die von den ersten Missionarien herausgegeben wurden, welche gegen das Ende des fünfzehnten Jahrhunderts sich bis nach China wageten, dazu bis dahin, auch allerlei den Chinesern eigenen politischen Absichten, allen Fremden der Eingang war versperret gewesen. Denn man muss vernünftiger Weise dem Zeugnis solcher Personen Glauben beimessen, die durch ihren Stand, durch ihre Fähigkeiten, Aufrichtigkeit und Uneigennützigkeit außer allen Verdacht gesetzet worden.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.05.2020
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Alfred Hermann Fried: "Organisiert die Welt!"
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Wer ist Alfred Hermann Fried? Ein bedeutender Streiter für eine Welt ohne Krieg, der nicht müde wurde, an den Frieden und die weltweite Abschaffung kriegerischer Gewalt zu glauben und der sich unermüdlich für den Erhalt und Ausbau des Friedens eingesetzt hat. Heute ist er weithin vergessen. Zu Unrecht. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass der engagierte Bremer Donat Verlag nun erneut an den in Wien geborenen tatkräftigen Pazifisten und bedeutenden Theoretiker des Pazifismus erinnert. Das Buch trägt den Titel "Alfred Hermann Fried: 'Organisiert die Welt! '- Der Friedens-Nobelpreisträger, sein Leben, Werk und bleibende Impulse". Herausgeber ist Guido Grünewald (Bonn), der in einer glänzend geschriebenen Einleitung die Notwendigkeit der Wiederentdeckung Frieds begründet. Und in der Tat ist Frieds Appell "Organisiert die Welt!" heute dringlicher denn je, und man kann nur hoffen, dass die Menschheit damit endlich in einem umfassenden Sinne beginnt, es nicht weiter bei Flickschustereien belässt und weiter oder wieder so tut, als sei der Krieg und nicht der Friede der Ernstfall.Alfred Hermann Fried verschaffte sich als Autodidakt zunächst ein ausgedehntes Wissen und gründete 1887 in Berlin einen Verlag. Schicksalhaft wurde seine Begegnung mit Bertha von Suttner, der Autorin des Romans "Die Waffen nieder!" Seit 1891 widmete Fried sein Leben der Realisierung des Friedensgedankens. Er sah, wie die Welt durch Handel und grenzüberschreitende Investitionen, durch Fortschritte auf den verschiedensten Gebieten (Technik, Verkehr, Ackerbau, Medizin, Architektur etc.) sowie die Gründung von übernationalen Einrichtungen und Initiativen zusammenwuchs und so die Grundlagen für Verständigungsprozesse schuf. Für eine dauerhafte Friedensordnung kam es zusätzlich darauf an, die zwischenstaatliche Anarchie und Geheimdiplomatie abzuschaffen und durch den Ausbau des Völkerrechts sowie nicht-militärische Streitschlichtungsmechanismen zu ersetzen. Diesem "ursächlichen", "revolutionären" Pazifismus verlieh Fried beharrlich und unbeugsam seine Stimme. Er propagierte eine internationale, auf dem Völkerrecht beruhende Organisation und ist daher mit Recht als Vordenker des Völkerbundes und der heutigen UNO zu bezeichnen. In Anerkennung seiner herausragenden Bemühungen um den Weltfrieden erhielt er 1911 den Friedens-Nobelpreis. Zudem trat er als Publizist, Gründer der Deutschen Friedensgesellschaft, Freimaurer, Esperantist, Journalist und früher Friedensforscher hervor. Der deutsche "Griff nach der Weltmacht" unterbrach den von Fried prognostizierten Geschichtsverlauf und kehrte ihn um. Nach 1918 geriet er in Vergessenheit und starb 1921 verarmt in Wien.Fried ist in vielerlei Hinsicht aktuell geblieben. Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migrationsbewegungen usw. verlangen nach gleichberechtigter weltweiter Zusammenarbeit. Zudem führen Hochrüstung und eine entfesselte wirtschaftliche Globalisierung zu wachsender Ungleichheit und sozialer Ausgrenzung bis zum Zerfall von Gesellschaften und Staaten. Wie lässt sich die Welt mit dem Leitziel einer stabilen Friedensordnung organisieren? Darauf geben die vierzehn Autorinnen und Autoren des Bandes vor dem Hintergrund des facettenreichen Denkens und Wirkens Frieds Antworten, die aufhorchen lassen und die lesens-, nachlesens- und nachdenkenswert sind.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.05.2020
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Ausführliche Beschreibung des Chinesischen Reic...
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Aus dem Französischen mit Fleiss übersetzet, nebst vielen Kupfern. Mit einer Vorrede Sr. Hochwürden, Herrn Abt Mosheims, darin die neuesten Chinesischen Kirchengeschichte erzählet werden. Rostock, verlegts Johann Christian Koppe, 1747, Band 1 von 4 Erstes Capitel, darin vom Chinesischen Reich und den darin wohnenden vornemsten Völkern eine algemeine Vorstellung mitgeteilet wird. Zweytes Capitel, darin eine geographische Beschreibung des Chinesischen Reichs enthalten ist. Fasti sinensis oder kurze und nach der Zeitordnung abgefasste Beschreibung der unter jedem Chinesischen Kayser vorgefallenen merkwürdigsten Begebenheiten. Vorrede des Verfassers dieser Historie. Das Chinesische Reich ist seit geraumer Zeit von den Europäern mit einer recht neugierigen Aufmerksamkeit betrachtet worden. Die allerersten Nachrichten von demselben fanden bei den Gemütern wenig Beifall; und die Beschreibung, die ein reisender Venetianer bekannt machte, der in Begleitung einer Anzahl Tartaren einige Provinzen dieses Reichs durchreiset hatte, ward als eine Frucht einer ausschweifenden Einbildungskraft angesehen. Alles was er von dem Altertum dieser Monarchie, von der Weisheit ihrer Gesetze und vernünftigen Regierungsart, von der Fruchtbarkeit ihres Landes, von den Reichtümern ihrer Handeslschaft, von der erstaunlichen Menge ihrer Untertanen, von der Höflichkeit und Artigkeit der Einwohner, von ihrem unermüdeten Fleiss in Künsten, Handwerken und Ackerbau, von ihrem Geschmack an schönen Wissenschaften und Ausbreitung derselben meldete; dieses alles, sage ich, ward für eine Erfindung gehalten, bei welcher nicht einmal die Gesetze der Wahrscheinlichkeit beobachtet worden. Man konnte nicht glauben, dass jenseits so vieler halbbarbarischer Völker und an den äussersten Grenzen von Asien ein so mächtiger Staat angetroffen werden sollte, den den grössesten und besteingerichteten Europäischen Staaten nichts nachgäbe. Mit der Zeit lies man dergleichen vorgefasste Meinungen fahren, und erwies dagegen der Aufrichtigkeit des gedachten Venetianers das gebührende Recht; zumal da man inne ward, dass dasjenige, was er erzählet, mit den Berichten sehr genau übereinstimmte, die von den ersten Missionarien herausgegeben wurden, welche gegen das Ende des fünfzehnten Jahrhunderts sich bis nach China wageten, dazu bis dahin, auch allerlei den Chinesern eigenen politischen Absichten, allen Fremden der Eingang war versperret gewesen. Denn man muss vernünftiger Weise dem Zeugnis solcher Personen Glauben beimes

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.05.2020
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Hexerei bei den Irokesen
25,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1 (sehr gut), Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Völkerkunde und Afrikanistik), Veranstaltung: Magie und Hexerei, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hexerei wird im allgemeinen als zwischen Personen ohne Verwendung natürlicher Hilfsmittel hervorgebrachte schädliche Wirkungen definiert. Der Glaube an die Möglichkeit derartiger Handlungen war und ist bei den Irokesen verbreitet. Von überregionaler Bedeutung war im des nordöstlichen Waldlandes des nordamerikanischen Kontinents die Liga der Irokesen, ein Zusammenschluss der Stämme der Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga und Seneca. Wirtschaftliche Grundlage dieser Stämme bildete der von den Frauen wahrgenommene Ackerbau; eine Arbeitsteilung, die die starke Position der weiblichen Mitglieder der Familien mitbedingte. Die dem Mann zugeordnete Domäne umfasste Jagd und Fischerei, Krieg und Handel. Der Konsens stellte einen Schlüsselbegriff des Zusammenlebens der Ligastämme, deren Untergliederungen die moieties, Klane und die ohwachira genannten Familienverbände bildeten, dar. Die Vorstellung der Über- und Unterordnung, wie es das öffentliche Leben europäischer Staaten kennzeichnete, war den Mitgliedern der Ligastämme weitgehend unbekannt. Entscheidungsgremium des Zusammenschlusses war der aus 49 bzw. 50 sachems zusammengesetzte Ligarat. Da die Überstimmung einer eine Mindermeinung vertretenden Fraktion hier nicht möglich war, blieb die zahlenmässig ungleiche Vertretung der Stämme von geringer Bedeutung. Der spätestens seit der Verdrängung der Franzosen aus dem Nordosten im Jahre 1763 sich vollziehende Niedergang der Liga wurde durch die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges massiv beschleunigt. Mit dem Ausgang des Revolutionskrieges hatte die Liga ihre politische Selbstständigkeit verloren. Diesseits und jenseits der U.S.-amerikanisch-kanadischen Grenze wurde den Ligairokesen Schutzgebiete zugewiesen, die im 19. Jahrhundert einem stetigen Schrumpfungsprozess ausgesetzt waren. Bis heute bestehende Reservationen sind u. a. Cattaraugus, Onondaga und Tonawanda im Bundesstaat New York und Oneidatown und Six Nation in Ontario, Kanada. Ziel dieser Hauptseminararbeit ist es, das Phänomen der Hexerei v.a. bei den Stämmen der Liga und deren Nachkommen zu untersuchen. Aufgrund der kulturellen Zusammengehörigkeit konnten jedoch auch Beispiele aus dem Bereich der Huronen berücksichtigt werden. Aufgrund des reichlich vorliegenden Quellenmaterials konnte der Untersuchungszeitraum vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit gestreckt werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.05.2020
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Hexerei bei den Irokesen
10,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1 (sehr gut), Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Völkerkunde und Afrikanistik), Veranstaltung: Magie und Hexerei, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hexerei wird im allgemeinen als zwischen Personen ohne Verwendung natürlicher Hilfsmittel hervorgebrachte schädliche Wirkungen definiert. Der Glaube an die Möglichkeit derartiger Handlungen war und ist bei den Irokesen verbreitet. Von überregionaler Bedeutung war im des nordöstlichen Waldlandes des nordamerikanischen Kontinents die Liga der Irokesen, ein Zusammenschluss der Stämme der Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga und Seneca. Wirtschaftliche Grundlage dieser Stämme bildete der von den Frauen wahrgenommene Ackerbau; eine Arbeitsteilung, die die starke Position der weiblichen Mitglieder der Familien mitbedingte. Die dem Mann zugeordnete Domäne umfasste Jagd und Fischerei, Krieg und Handel. Der Konsens stellte einen Schlüsselbegriff des Zusammenlebens der Ligastämme, deren Untergliederungen die moieties, Klane und die ohwachira genannten Familienverbände bildeten, dar. Die Vorstellung der Über- und Unterordnung, wie es das öffentliche Leben europäischer Staaten kennzeichnete, war den Mitgliedern der Ligastämme weitgehend unbekannt. Entscheidungsgremium des Zusammenschlusses war der aus 49 bzw. 50 sachems zusammengesetzte Ligarat. Da die Überstimmung einer eine Mindermeinung vertretenden Fraktion hier nicht möglich war, blieb die zahlenmässig ungleiche Vertretung der Stämme von geringer Bedeutung. Der spätestens seit der Verdrängung der Franzosen aus dem Nordosten im Jahre 1763 sich vollziehende Niedergang der Liga wurde durch die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges massiv beschleunigt. Mit dem Ausgang des Revolutionskrieges hatte die Liga ihre politische Selbstständigkeit verloren. Diesseits und jenseits der U.S.-amerikanisch-kanadischen Grenze wurde den Ligairokesen Schutzgebiete zugewiesen, die im 19. Jahrhundert einem stetigen Schrumpfungsprozess ausgesetzt waren. Bis heute bestehende Reservationen sind u. a. Cattaraugus, Onondaga und Tonawanda im Bundesstaat New York und Oneidatown und Six Nation in Ontario, Kanada. Ziel dieser Hauptseminararbeit ist es, das Phänomen der Hexerei v.a. bei den Stämmen der Liga und deren Nachkommen zu untersuchen. Aufgrund der kulturellen Zusammengehörigkeit konnten jedoch auch Beispiele aus dem Bereich der Huronen berücksichtigt werden. Aufgrund des reichlich vorliegenden Quellenmaterials konnte der Untersuchungszeitraum vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit gestreckt werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.05.2020
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Ausführliche Beschreibung des Chinesischen Reic...
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Aus dem Französischen mit Fleiß übersetzet, nebst vielen Kupfern. Mit einer Vorrede Sr. Hochwürden, Herrn Abt Mosheims, darin die neuesten Chinesischen Kirchengeschichte erzählet werden. Rostock, verlegts Johann Christian Koppe, 1747, Band 1 von 4 Erstes Capitel, darin vom Chinesischen Reich und den darin wohnenden vornemsten Völkern eine algemeine Vorstellung mitgeteilet wird. Zweytes Capitel, darin eine geographische Beschreibung des Chinesischen Reichs enthalten ist. Fasti sinensis oder kurze und nach der Zeitordnung abgefaßte Beschreibung der unter jedem Chinesischen Kayser vorgefallenen merkwürdigsten Begebenheiten. Vorrede des Verfassers dieser Historie. Das Chinesische Reich ist seit geraumer Zeit von den Europäern mit einer recht neugierigen Aufmerksamkeit betrachtet worden. Die allerersten Nachrichten von demselben fanden bei den Gemütern wenig Beifall; und die Beschreibung, die ein reisender Venetianer bekannt machte, der in Begleitung einer Anzahl Tartaren einige Provinzen dieses Reichs durchreiset hatte, ward als eine Frucht einer ausschweifenden Einbildungskraft angesehen. Alles was er von dem Altertum dieser Monarchie, von der Weisheit ihrer Gesetze und vernünftigen Regierungsart, von der Fruchtbarkeit ihres Landes, von den Reichtümern ihrer Handeslschaft, von der erstaunlichen Menge ihrer Untertanen, von der Höflichkeit und Artigkeit der Einwohner, von ihrem unermüdeten Fleiß in Künsten, Handwerken und Ackerbau, von ihrem Geschmack an schönen Wissenschaften und Ausbreitung derselben meldete; dieses alles, sage ich, ward für eine Erfindung gehalten, bei welcher nicht einmal die Gesetze der Wahrscheinlichkeit beobachtet worden. Man konnte nicht glauben, dass jenseits so vieler halbbarbarischer Völker und an den äußersten Grenzen von Asien ein so mächtiger Staat angetroffen werden sollte, den den größesten und besteingerichteten Europäischen Staaten nichts nachgäbe. Mit der Zeit lies man dergleichen vorgefasste Meinungen fahren, und erwies dagegen der Aufrichtigkeit des gedachten Venetianers das gebührende Recht; zumal da man inne ward, dass dasjenige, was er erzählet, mit den Berichten sehr genau übereinstimmte, die von den ersten Missionarien herausgegeben wurden, welche gegen das Ende des fünfzehnten Jahrhunderts sich bis nach China wageten, dazu bis dahin, auch allerlei den Chinesern eigenen politischen Absichten, allen Fremden der Eingang war versperret gewesen. Denn man muss vernünftiger Weise dem Zeugnis solcher Personen Glauben beimes

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.05.2020
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Hexerei bei den Irokesen
13,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1 (sehr gut), Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Völkerkunde und Afrikanistik), Veranstaltung: Magie und Hexerei, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hexerei wird im allgemeinen als zwischen Personen ohne Verwendung natürlicher Hilfsmittel hervorgebrachte schädliche Wirkungen definiert. Der Glaube an die Möglichkeit derartiger Handlungen war und ist bei den Irokesen verbreitet. Von überregionaler Bedeutung war im des nordöstlichen Waldlandes des nordamerikanischen Kontinents die Liga der Irokesen, ein Zusammenschluss der Stämme der Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga und Seneca. Wirtschaftliche Grundlage dieser Stämme bildete der von den Frauen wahrgenommene Ackerbau; eine Arbeitsteilung, die die starke Position der weiblichen Mitglieder der Familien mitbedingte. Die dem Mann zugeordnete Domäne umfasste Jagd und Fischerei, Krieg und Handel. Der Konsens stellte einen Schlüsselbegriff des Zusammenlebens der Ligastämme, deren Untergliederungen die moieties, Klane und die ohwachira genannten Familienverbände bildeten, dar. Die Vorstellung der Über- und Unterordnung, wie es das öffentliche Leben europäischer Staaten kennzeichnete, war den Mitgliedern der Ligastämme weitgehend unbekannt. Entscheidungsgremium des Zusammenschlusses war der aus 49 bzw. 50 sachems zusammengesetzte Ligarat. Da die Überstimmung einer eine Mindermeinung vertretenden Fraktion hier nicht möglich war, blieb die zahlenmäßig ungleiche Vertretung der Stämme von geringer Bedeutung. Der spätestens seit der Verdrängung der Franzosen aus dem Nordosten im Jahre 1763 sich vollziehende Niedergang der Liga wurde durch die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges massiv beschleunigt. Mit dem Ausgang des Revolutionskrieges hatte die Liga ihre politische Selbstständigkeit verloren. Diesseits und jenseits der U.S.-amerikanisch-kanadischen Grenze wurde den Ligairokesen Schutzgebiete zugewiesen, die im 19. Jahrhundert einem stetigen Schrumpfungsprozess ausgesetzt waren. Bis heute bestehende Reservationen sind u. a. Cattaraugus, Onondaga und Tonawanda im Bundesstaat New York und Oneidatown und Six Nation in Ontario, Kanada. Ziel dieser Hauptseminararbeit ist es, das Phänomen der Hexerei v.a. bei den Stämmen der Liga und deren Nachkommen zu untersuchen. Aufgrund der kulturellen Zusammengehörigkeit konnten jedoch auch Beispiele aus dem Bereich der Huronen berücksichtigt werden. Aufgrund des reichlich vorliegenden Quellenmaterials konnte der Untersuchungszeitraum vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit gestreckt werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.05.2020
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Hexerei bei den Irokesen
8,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1 (sehr gut), Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Völkerkunde und Afrikanistik), Veranstaltung: Magie und Hexerei, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hexerei wird im allgemeinen als zwischen Personen ohne Verwendung natürlicher Hilfsmittel hervorgebrachte schädliche Wirkungen definiert. Der Glaube an die Möglichkeit derartiger Handlungen war und ist bei den Irokesen verbreitet. Von überregionaler Bedeutung war im des nordöstlichen Waldlandes des nordamerikanischen Kontinents die Liga der Irokesen, ein Zusammenschluss der Stämme der Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga und Seneca. Wirtschaftliche Grundlage dieser Stämme bildete der von den Frauen wahrgenommene Ackerbau; eine Arbeitsteilung, die die starke Position der weiblichen Mitglieder der Familien mitbedingte. Die dem Mann zugeordnete Domäne umfasste Jagd und Fischerei, Krieg und Handel. Der Konsens stellte einen Schlüsselbegriff des Zusammenlebens der Ligastämme, deren Untergliederungen die moieties, Klane und die ohwachira genannten Familienverbände bildeten, dar. Die Vorstellung der Über- und Unterordnung, wie es das öffentliche Leben europäischer Staaten kennzeichnete, war den Mitgliedern der Ligastämme weitgehend unbekannt. Entscheidungsgremium des Zusammenschlusses war der aus 49 bzw. 50 sachems zusammengesetzte Ligarat. Da die Überstimmung einer eine Mindermeinung vertretenden Fraktion hier nicht möglich war, blieb die zahlenmäßig ungleiche Vertretung der Stämme von geringer Bedeutung. Der spätestens seit der Verdrängung der Franzosen aus dem Nordosten im Jahre 1763 sich vollziehende Niedergang der Liga wurde durch die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges massiv beschleunigt. Mit dem Ausgang des Revolutionskrieges hatte die Liga ihre politische Selbstständigkeit verloren. Diesseits und jenseits der U.S.-amerikanisch-kanadischen Grenze wurde den Ligairokesen Schutzgebiete zugewiesen, die im 19. Jahrhundert einem stetigen Schrumpfungsprozess ausgesetzt waren. Bis heute bestehende Reservationen sind u. a. Cattaraugus, Onondaga und Tonawanda im Bundesstaat New York und Oneidatown und Six Nation in Ontario, Kanada. Ziel dieser Hauptseminararbeit ist es, das Phänomen der Hexerei v.a. bei den Stämmen der Liga und deren Nachkommen zu untersuchen. Aufgrund der kulturellen Zusammengehörigkeit konnten jedoch auch Beispiele aus dem Bereich der Huronen berücksichtigt werden. Aufgrund des reichlich vorliegenden Quellenmaterials konnte der Untersuchungszeitraum vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit gestreckt werden.

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