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Ackerbau in der Kulturlandschaft - Funktionen u...
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Ackerbau in der Kulturlandschaft - Funktionen und Leistungen ab 25 € als Taschenbuch: Ergebnisse des Göttinger Intex-Projektes. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Umweltwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 25.11.2020
Zum Angebot
Deutsche Agrargeschichte
30,80 € *
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Vor 7500 Jahren brachten die in das heutige Deutschland einwandernden Bandkeramiker die Landwirtschaft von Südosten mit. Sie stießen an Rhein und Neckar auf die ebenfalls Landwirtschaft betreibende La Hoguette Kultur, die von Süden über das jetzige Frankreich kommend, dahin vorgedrungen war. Seit dieser Zeit war die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Landwirtschaft tätig, was sich erst im späten 19. Jahrhundert auf Grund der Industrialisierung ändern sollte. Der 3. Auflage des Buches liegt ebenso wie den vorherigen Auflagen eine dreißigstündige Vorlesung zugrunde, die der Verfasser an der Universität Leipzig vor Studenten der Agrarwissenschaften gehalten hat. Bei der Überarbeitung wurden neueste Erkenntnisse, darunter auch aus DNA-Analysen, berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, die genutzten Pflanzen und Tiere und deren Erträge bzw. Leistungen, die verwendeten Geräte, Maschinen und Betriebsmittel sowie die ökonomische Situation der Landwirtschaftsbetriebe, eingebettet in die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und unter Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung. Außerdem werden bedeutende Landwirte gewürdigt, die mit ihren Erkenntnissen dazu beitrugen, dass die wachsende Bevölkerung ernährt werden konnte und die immer wiederkehrenden Hungersnöte verschwanden. Es ist bemerkenswert, dass es in dem betrachteten langen Zeitraum zu wechselnden Verhältnissen von Ackerbau und Viehzucht kam. Nach der Einwanderung der Bandkeramiker überwog zunächst der erstere. Es folgte die lange Zeit des Übergewichts der Viehzucht gegenüber dem Ackerbau. Danach kam es mit dem Übergang zur Dreifelderwirtschaft etwa ab dem 8. Jahrhundert und der damit verbundenen Vergetreidung wieder zum relativen Rückgang der Viehzucht. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich auf Grund des steigenden Bedarfs an Erzeugnissen der Tierproduktion, zunächst unter Nutzung der Erkenntnisse zur verbesserten Dreifelder- bzw. Fruchtwechselwirtschaft, diese schneller als die Pflanzenproduktion, so dass heute das meiste Einkommen in der Landwirtschaft aus der ersteren kommt. Der Fleischverbrauch war um 1000 und um 1500 mit etwa 100 kg/Kopf und Jahr besonders hoch, um 1800 und danach auf Grund der weit verbreiteten Armut mit etwa 16 kg/Kopf und Jahr hingegen extrem niedrig. Da die ersten beiden Auflagen nur die Zeit bis zur Wiedervereinigung umfassten, werden in einem Nachtrag die wichtigsten Ereignisse für die Entwicklung der Landwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren beschrieben und wird zu aktuellen Problemen Stellung bezogen. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Landwirtschaft ebenso wie andere Wirtschaftszweige den industriellen Revolutionen unterliegt. Nach der im 19. Jahrhundert beginnenden Mechanisierung der Landwirtschaft (1. industrielle Revolution) findet gegenwärtig der Übergang zur Massenproduktion (2. industrielle Revolution) statt. Auf Grund der Verzögerung dieser Revolution in der Landwirtschaft im Vergleich zur Industrie ist sie bereits mit Elementen der 3. industriellen Revolution, d. h. der Automatisierung, und der 4. industriellen Revolution, dem Internet der Dinge, verbunden. Die Ablehnung dieser Revolutionen ist ebenso wie einst die Maschinenstürmerei unsinnig, aber sie müssen tier- und umweltfreundlich gestaltet werden und mit Wegen für die Bauern verbunden werden, sie für sich nutzbar zu machen.

Anbieter: buecher
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Vor 7500 Jahren brachten die in das heutige Deutschland einwandernden Bandkeramiker die Landwirtschaft von Südosten mit. Sie stießen an Rhein und Neckar auf die ebenfalls Landwirtschaft betreibende La Hoguette Kultur, die von Süden über das jetzige Frankreich kommend, dahin vorgedrungen war. Seit dieser Zeit war die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Landwirtschaft tätig, was sich erst im späten 19. Jahrhundert auf Grund der Industrialisierung ändern sollte. Der 3. Auflage des Buches liegt ebenso wie den vorherigen Auflagen eine dreißigstündige Vorlesung zugrunde, die der Verfasser an der Universität Leipzig vor Studenten der Agrarwissenschaften gehalten hat. Bei der Überarbeitung wurden neueste Erkenntnisse, darunter auch aus DNA-Analysen, berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, die genutzten Pflanzen und Tiere und deren Erträge bzw. Leistungen, die verwendeten Geräte, Maschinen und Betriebsmittel sowie die ökonomische Situation der Landwirtschaftsbetriebe, eingebettet in die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und unter Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung. Außerdem werden bedeutende Landwirte gewürdigt, die mit ihren Erkenntnissen dazu beitrugen, dass die wachsende Bevölkerung ernährt werden konnte und die immer wiederkehrenden Hungersnöte verschwanden. Es ist bemerkenswert, dass es in dem betrachteten langen Zeitraum zu wechselnden Verhältnissen von Ackerbau und Viehzucht kam. Nach der Einwanderung der Bandkeramiker überwog zunächst der erstere. Es folgte die lange Zeit des Übergewichts der Viehzucht gegenüber dem Ackerbau. Danach kam es mit dem Übergang zur Dreifelderwirtschaft etwa ab dem 8. Jahrhundert und der damit verbundenen Vergetreidung wieder zum relativen Rückgang der Viehzucht. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich auf Grund des steigenden Bedarfs an Erzeugnissen der Tierproduktion, zunächst unter Nutzung der Erkenntnisse zur verbesserten Dreifelder- bzw. Fruchtwechselwirtschaft, diese schneller als die Pflanzenproduktion, so dass heute das meiste Einkommen in der Landwirtschaft aus der ersteren kommt. Der Fleischverbrauch war um 1000 und um 1500 mit etwa 100 kg/Kopf und Jahr besonders hoch, um 1800 und danach auf Grund der weit verbreiteten Armut mit etwa 16 kg/Kopf und Jahr hingegen extrem niedrig. Da die ersten beiden Auflagen nur die Zeit bis zur Wiedervereinigung umfassten, werden in einem Nachtrag die wichtigsten Ereignisse für die Entwicklung der Landwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren beschrieben und wird zu aktuellen Problemen Stellung bezogen. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Landwirtschaft ebenso wie andere Wirtschaftszweige den industriellen Revolutionen unterliegt. Nach der im 19. Jahrhundert beginnenden Mechanisierung der Landwirtschaft (1. industrielle Revolution) findet gegenwärtig der Übergang zur Massenproduktion (2. industrielle Revolution) statt. Auf Grund der Verzögerung dieser Revolution in der Landwirtschaft im Vergleich zur Industrie ist sie bereits mit Elementen der 3. industriellen Revolution, d. h. der Automatisierung, und der 4. industriellen Revolution, dem Internet der Dinge, verbunden. Die Ablehnung dieser Revolutionen ist ebenso wie einst die Maschinenstürmerei unsinnig, aber sie müssen tier- und umweltfreundlich gestaltet werden und mit Wegen für die Bauern verbunden werden, sie für sich nutzbar zu machen.

Anbieter: buecher
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Vor 7500 Jahren brachten die in das heutige Deutschland einwandernden Bandkeramiker die Landwirtschaft von Südosten mit. Sie stießen an Rhein und Neckar auf die ebenfalls Landwirtschaft betreibende La Hoguette Kultur, die von Süden über das jetzige Frankreich kommend, dahin vorgedrungen war. Seit dieser Zeit war die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Landwirtschaft tätig, was sich erst im späten 19. Jahrhundert auf Grund der Industrialisierung ändern sollte.Der 3. Auflage des Buches liegt ebenso wie den vorherigen Auflagen eine dreißigstündige Vorlesung zugrunde, die der Verfasser an der Universität Leipzig vor Studenten der Agrarwissenschaften gehalten hat. Bei der Überarbeitung wurden neueste Erkenntnisse, darunter auch aus DNA-Analysen, berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, die genutzten Pflanzen und Tiere und deren Erträge bzw. Leistungen, die verwendeten Geräte, Maschinen und Betriebsmittel sowie die ökonomische Situation der Landwirtschaftsbetriebe, eingebettet in die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und unter Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung. Außerdem werden bedeutende Landwirte gewürdigt, die mit ihren Erkenntnissen dazu beitrugen, dass die wachsende Bevölkerung ernährt werden konnte und die immer wiederkehrenden Hungersnöte verschwanden.Es ist bemerkenswert, dass es in dem betrachteten langen Zeitraum zu wechselnden Verhältnissen von Ackerbau und Viehzucht kam. Nach der Einwanderung der Bandkeramiker überwog zunächst der erstere. Es folgte die lange Zeit des Übergewichts der Viehzucht gegenüber dem Ackerbau. Danach kam es mit dem Übergang zur Dreifelderwirtschaft etwa ab dem 8. Jahrhundert und der damit verbundenen Vergetreidung wieder zum relativen Rückgang der Viehzucht. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich auf Grund des steigenden Bedarfs an Erzeugnissen der Tierproduktion, zunächst unter Nutzung der Erkenntnisse zur verbesserten Dreifelder- bzw. Fruchtwechselwirtschaft, diese schneller als die Pflanzenproduktion, so dass heute das meiste Einkommen in der Landwirtschaft aus der ersteren kommt. Der Fleischverbrauch war um 1000 und um 1500 mit etwa 100 kg/Kopf und Jahr besonders hoch, um 1800 und danach auf Grund der weit verbreiteten Armut mit etwa 16 kg/Kopf und Jahr hingegen extrem niedrig.Da die ersten beiden Auflagen nur die Zeit bis zur Wiedervereinigung umfassten, werden in einem Nachtrag die wichtigsten Ereignisse für die Entwicklung der Landwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren beschrieben und wird zu aktuellen Problemen Stellung bezogen. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Landwirtschaft ebenso wie andere Wirtschaftszweige den industriellen Revolutionen unterliegt. Nach der im 19. Jahrhundert beginnenden Mechanisierung der Landwirtschaft (1. industrielle Revolution) findet gegenwärtig der Übergang zur Massenproduktion (2. industrielle Revolution) statt. Auf Grund der Verzögerung dieser Revolution in der Landwirtschaft im Vergleich zur Industrie ist sie bereits mit Elementen der 3. industriellen Revolution, d. h. der Automatisierung, und der 4. industriellen Revolution, dem Internet der Dinge, verbunden. Die Ablehnung dieser Revolutionen ist ebenso wie einst die Maschinenstürmerei unsinnig, aber sie müssen tier- und umweltfreundlich gestaltet werden und mit Wegen für die Bauern verbunden werden, sie für sich nutzbar zu machen.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.11.2020
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Ackerbau in der Kulturlandschaft - Funktionen u...
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Seit 1989 koordiniert das Forschungs- und Studienzentrum Landwirtschaft und Umwelt der Universität Göttingen das interdisziplinäre INTEX-Projekt. Auf insgesamt 60 ha Versuchsfläche werden Anbausysteme der Pflanzenproduktion von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen auf landwirtschaftliche und ökologische Fragestellungen hin untersucht. Anders als statische, fest geplante Dauerversuche ermöglicht das INTEX-Projekt eine dynamische Weiterentwicklung der Produktionsweisen, einerseits um die reale Agrarproduktion innerhalb der politischen Rahmenbedingungen abzubilden, andererseits um gewonnene Erkenntnisse in die Bewirtschaftung mit einzubinden. Unter dem Titel Ackerbau in der Kulturlandschaft - Funktionen und Leistungen wurde im Dezember 2000 ein Bericht vorgestellt der die jüngsten Ergebnisse dieses Forschungs- und Entwicklungsvorhabens in Buchform zusammenfasst und analysiert.Im Mittelpunkt stehen Forschungsergebnisse aus der Fakultät für Agrarwissenschaften sowie der Biologischen und der Forstwissenschaftlichen Fakultät, die in einem Zeitraum von 4 - und teilweise bis zu 9 Jahren - Jahren zusammengetragen worden sind. Am Beispiel eines intensiven Ackerbaustandortes im Leinetal und eines eher weniger ertragreichen Gebietes im Hügelland wurde die Qualität verschiedener Formen der Landnutzung in zwei Landschaftsräumen Südniedersachsens untersucht. Die Anbausysteme beinhalten sowohl die ordnungsgemäße Wirtschaftsweise nach guter fachlicher Praxis, als auch Merkmale des Integrierten Pflanzenbaus. Die Intensität der Bodenbearbeitung ist ebenfalls ein zentrales Gestaltungselement der Anbausysteme.Die Begriffe Funktion und Leistung stehen aus Sicht des Forschungs- und Studienzentrums Landwirtschaft und Umwelt für die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft auf der einen, und die Resultate der landwirtschaftlichen Tätigkeit auf der anderen Seite. So kann man als eine Leistung sowohl einen hohen Ertrag als auch eine funktionierende Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren oder einen effizienten Energieeinsatz sehen. Leistungen, die bisher monetär nicht zu bewerten sind, können mit Indikatoren beschrieben werden, deren Anwendung und Aussagen in einigen Beiträgen diskutiert werden.Das Projekt wurde für neun Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Mit Unterstützung durch die Niedersächsische Landesregierung und die Europäische Union ist derzeit ein Weiterbetrieb gesichert.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.11.2020
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