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Deutsche Agrargeschichte
30,80 € *
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Vor 7500 Jahren brachten die in das heutige Deutschland einwandernden Bandkeramiker die Landwirtschaft von Südosten mit. Sie stießen an Rhein und Neckar auf die ebenfalls Landwirtschaft betreibende La Hoguette Kultur, die von Süden über das jetzige Frankreich kommend, dahin vorgedrungen war. Seit dieser Zeit war die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Landwirtschaft tätig, was sich erst im späten 19. Jahrhundert auf Grund der Industrialisierung ändern sollte. Der 3. Auflage des Buches liegt ebenso wie den vorherigen Auflagen eine dreißigstündige Vorlesung zugrunde, die der Verfasser an der Universität Leipzig vor Studenten der Agrarwissenschaften gehalten hat. Bei der Überarbeitung wurden neueste Erkenntnisse, darunter auch aus DNA-Analysen, berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, die genutzten Pflanzen und Tiere und deren Erträge bzw. Leistungen, die verwendeten Geräte, Maschinen und Betriebsmittel sowie die ökonomische Situation der Landwirtschaftsbetriebe, eingebettet in die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und unter Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung. Außerdem werden bedeutende Landwirte gewürdigt, die mit ihren Erkenntnissen dazu beitrugen, dass die wachsende Bevölkerung ernährt werden konnte und die immer wiederkehrenden Hungersnöte verschwanden. Es ist bemerkenswert, dass es in dem betrachteten langen Zeitraum zu wechselnden Verhältnissen von Ackerbau und Viehzucht kam. Nach der Einwanderung der Bandkeramiker überwog zunächst der erstere. Es folgte die lange Zeit des Übergewichts der Viehzucht gegenüber dem Ackerbau. Danach kam es mit dem Übergang zur Dreifelderwirtschaft etwa ab dem 8. Jahrhundert und der damit verbundenen Vergetreidung wieder zum relativen Rückgang der Viehzucht. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich auf Grund des steigenden Bedarfs an Erzeugnissen der Tierproduktion, zunächst unter Nutzung der Erkenntnisse zur verbesserten Dreifelder- bzw. Fruchtwechselwirtschaft, diese schneller als die Pflanzenproduktion, so dass heute das meiste Einkommen in der Landwirtschaft aus der ersteren kommt. Der Fleischverbrauch war um 1000 und um 1500 mit etwa 100 kg/Kopf und Jahr besonders hoch, um 1800 und danach auf Grund der weit verbreiteten Armut mit etwa 16 kg/Kopf und Jahr hingegen extrem niedrig. Da die ersten beiden Auflagen nur die Zeit bis zur Wiedervereinigung umfassten, werden in einem Nachtrag die wichtigsten Ereignisse für die Entwicklung der Landwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren beschrieben und wird zu aktuellen Problemen Stellung bezogen. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Landwirtschaft ebenso wie andere Wirtschaftszweige den industriellen Revolutionen unterliegt. Nach der im 19. Jahrhundert beginnenden Mechanisierung der Landwirtschaft (1. industrielle Revolution) findet gegenwärtig der Übergang zur Massenproduktion (2. industrielle Revolution) statt. Auf Grund der Verzögerung dieser Revolution in der Landwirtschaft im Vergleich zur Industrie ist sie bereits mit Elementen der 3. industriellen Revolution, d. h. der Automatisierung, und der 4. industriellen Revolution, dem Internet der Dinge, verbunden. Die Ablehnung dieser Revolutionen ist ebenso wie einst die Maschinenstürmerei unsinnig, aber sie müssen tier- und umweltfreundlich gestaltet werden und mit Wegen für die Bauern verbunden werden, sie für sich nutzbar zu machen.

Anbieter: buecher
Stand: 27.09.2020
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Deutsche Agrargeschichte
30,80 € *
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Vor 7500 Jahren brachten die in das heutige Deutschland einwandernden Bandkeramiker die Landwirtschaft von Südosten mit. Sie stießen an Rhein und Neckar auf die ebenfalls Landwirtschaft betreibende La Hoguette Kultur, die von Süden über das jetzige Frankreich kommend, dahin vorgedrungen war. Seit dieser Zeit war die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Landwirtschaft tätig, was sich erst im späten 19. Jahrhundert auf Grund der Industrialisierung ändern sollte.Der 3. Auflage des Buches liegt ebenso wie den vorherigen Auflagen eine dreißigstündige Vorlesung zugrunde, die der Verfasser an der Universität Leipzig vor Studenten der Agrarwissenschaften gehalten hat. Bei der Überarbeitung wurden neueste Erkenntnisse, darunter auch aus DNA-Analysen, berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht, die genutzten Pflanzen und Tiere und deren Erträge bzw. Leistungen, die verwendeten Geräte, Maschinen und Betriebsmittel sowie die ökonomische Situation der Landwirtschaftsbetriebe, eingebettet in die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse und unter Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung. Außerdem werden bedeutende Landwirte gewürdigt, die mit ihren Erkenntnissen dazu beitrugen, dass die wachsende Bevölkerung ernährt werden konnte und die immer wiederkehrenden Hungersnöte verschwanden.Es ist bemerkenswert, dass es in dem betrachteten langen Zeitraum zu wechselnden Verhältnissen von Ackerbau und Viehzucht kam. Nach der Einwanderung der Bandkeramiker überwog zunächst der erstere. Es folgte die lange Zeit des Übergewichts der Viehzucht gegenüber dem Ackerbau. Danach kam es mit dem Übergang zur Dreifelderwirtschaft etwa ab dem 8. Jahrhundert und der damit verbundenen Vergetreidung wieder zum relativen Rückgang der Viehzucht. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich auf Grund des steigenden Bedarfs an Erzeugnissen der Tierproduktion, zunächst unter Nutzung der Erkenntnisse zur verbesserten Dreifelder- bzw. Fruchtwechselwirtschaft, diese schneller als die Pflanzenproduktion, so dass heute das meiste Einkommen in der Landwirtschaft aus der ersteren kommt. Der Fleischverbrauch war um 1000 und um 1500 mit etwa 100 kg/Kopf und Jahr besonders hoch, um 1800 und danach auf Grund der weit verbreiteten Armut mit etwa 16 kg/Kopf und Jahr hingegen extrem niedrig.Da die ersten beiden Auflagen nur die Zeit bis zur Wiedervereinigung umfassten, werden in einem Nachtrag die wichtigsten Ereignisse für die Entwicklung der Landwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren beschrieben und wird zu aktuellen Problemen Stellung bezogen. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Landwirtschaft ebenso wie andere Wirtschaftszweige den industriellen Revolutionen unterliegt. Nach der im 19. Jahrhundert beginnenden Mechanisierung der Landwirtschaft (1. industrielle Revolution) findet gegenwärtig der Übergang zur Massenproduktion (2. industrielle Revolution) statt. Auf Grund der Verzögerung dieser Revolution in der Landwirtschaft im Vergleich zur Industrie ist sie bereits mit Elementen der 3. industriellen Revolution, d. h. der Automatisierung, und der 4. industriellen Revolution, dem Internet der Dinge, verbunden. Die Ablehnung dieser Revolutionen ist ebenso wie einst die Maschinenstürmerei unsinnig, aber sie müssen tier- und umweltfreundlich gestaltet werden und mit Wegen für die Bauern verbunden werden, sie für sich nutzbar zu machen.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.09.2020
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Das Drei-Mahlzeiten-Prinzip
12,49 € *
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Ich esse für mein Leben gerne!Wenn ich mich nur beherrschen könnte - und rechtzeitig aufhören!In diesem Buch wird ein Weg vorgestellt, mit dem es gelingen kann, Maß und Besonnenheit beim Essen zu erlangen. Dieser Weg kommt ohne fernöstliche Philosophie, ohne spartanische Vorschriften und ohne krause Welt-Theorien aus.Selbstdisziplin zu üben, ohne auf Genuß zu verzichten ist eine Kunst - und doch keine Kunst!Wie diese zu erlangen sei, wird hier erörtert.Langbeschreibung:Unsere Vorfahren hatten ein anstrengendes Leben. Bis vor 11.000 Jahren war es kalt und windig (Eiszeit). Es gab noch keinen Ackerbau, also auch keine Feldfrüchte, kein Brot. Keine Viehzucht, also keine Milchprodukte. Keine Töpfe um Speisen zu garen, keine Möglichkeiten, langfristig Vorräte zu lagern. Damals war es nützlich ein "guter Futterverwerter" zu sein und Speck anzusetzen, wenn es im kurzen Sommer etwas zu essen gab.Die Menschen die ihnen heute begegnen, sind dieselben wie vor 20.000 Jahren. Wer heute schlank ist, hätte es damals schwer gehabt, durch den Winter zu kommen. Wer heute mollig ist, oder ein "Talent" hat dick zu werden, gehört meist zur robusten Auslese derer, die die Eiszeit besser überlebten.Natürlich ist das kein Grund, nichts gegen seinen Speckgürtel unternehmen zu wollen, aber es ist eine kleine Genugtuung zu wissen, daß man Teil einer Elite ist - auch wenn die nächste Kaltperiode des immer noch bestehenden Eiszeitalters (Quartär) wohl noch einige tausend Jahre auf sich warten lassen wird.Warum ist dieses Wissen außerdem von Bedeutung?Es ist wichtig zu erkennen, daß ihr Körper infolge einer durch zehntausende von Jahren bestehenden erfolgreichen Auslese genetisch geprägt immer darauf hinarbeiten wird, sie sicher und daher am besten mollig durch den nächsten "Eiszeitwinter" zu bringen. Sie dürfen also - was das Essen betrifft - nicht auf ihn hören. Sie müssen ihn mit Liebe und Konsquenz führen. In eine Richtung, die er nicht will. Heute nicht und morgen auch nicht ...Man liest oft, daß es gesünder sei, viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, oder abends gar nichts zu essen. Diese klugen und richtigen Regeln gelten nicht für Schlemmer. Denn wer gerne ißt, der wird bei vielen kleinen Mahlzeiten - seien sie noch so kalorienreduziert - den Überblick verlieren und in jedem Fall mehr essen als sie/er benötigt. Und abends nichts essen? Ist auch nur etwas für die mit dem eisernen Willen und den schmalen Lippen, die sogar wenn sie müde sind, der Verlockung des Kühlschranks widerstehen ...Schlemmer benötigen einen (selbst verfassten) Plan!Sich an einen Plan zu halten, ist das nicht pedantisch und unflexibel?Mag sein - wenn man das Planen übertreibt.Die hier vorgeschlagene Methode jedoch wirkt - gibt Energie, fördert Genuß und macht Spaß.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.09.2020
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Das Drei Mahlzeiten Prinzip
16,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Unsere Vorfahren hatten ein anstrengendes Leben. Bis vor 11.000 Jahren war es kalt und windig (Eiszeit). Es gab noch keinen Ackerbau, also auch keine Feldfrüchte, kein Brot. Keine Viehzucht, also keine Milchprodukte. Keine Töpfe um Speisen zu garen, keine Möglichkeiten, langfristig Vorräte zu lagern. Damals war es nützlich ein 'guter Futterverwerter' zu sein und Speck anzusetzen, wenn es im kurzen Sommer etwas zu essen gab. Die Menschen die ihnen heute begegnen, sind dieselben wie vor 20.000 Jahren. Wer heute schlank ist, hätte es damals schwer gehabt, durch den Winter zu kommen. Wer heute mollig ist, oder ein 'Talent' hat dick zu werden, gehört meist zur robusten Auslese derer, die die Eiszeit besser überlebten. Natürlich ist das kein Grund, nichts gegen seinen Speckgürtel unternehmen zu wollen, aber es ist eine kleine Genugtuung zu wissen, dass man Teil einer Elite ist - auch wenn die nächste Kaltperiode des immer noch bestehenden Eiszeitalters (Quartär) wohl noch einige tausend Jahre auf sich warten lassen wird. Warum ist dieses Wissen ausserdem von Bedeutung? Es ist wichtig zu erkennen, dass ihr Körper infolge einer durch zehntausende von Jahren bestehenden erfolgreichen Auslese genetisch geprägt immer darauf hinarbeiten wird, sie sicher und daher am besten mollig durch den nächsten 'Eiszeitwinter' zu bringen. Sie dürfen also - was das Essen betrifft - nicht auf ihn hören. Sie müssen ihn mit Liebe und Konsquenz führen. In eine Richtung, die er nicht will. Heute nicht und morgen auch nicht. Man liest oft, dass es gesünder sei, viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, oder abends gar nichts zu essen. Diese klugen und richtigen Regeln gelten nicht für Schlemmer. Denn wer gerne isst, der wird bei vielen kleinen Mahlzeiten - seien sie noch so kalorienreduziert - den Überblick verlieren und in jedem Fall mehr essen als sie/er benötigt. Und abends nichts essen? Ist auch nur etwas für die mit dem eisernen Willen und den schmalen Lippen, die sogar wenn sie müde sind, der Verlockung des Kühlschranks widerstehen. Schlemmer benötigen einen (selbst verfassten) Plan! Sich an einen Plan zu halten, ist das nicht pedantisch und unflexibel? Mag sein - wenn man das Planen übertreibt. Die hier vorgeschlagene Methode jedoch ist einleuchtend, wirkt langfristig - und macht Spass.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.09.2020
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Das besiegte Hellas erobert Rom? Die griechisch...
10,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Geschichte der höheren Bildung und der höheren Schulen, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, ob es dem besiegten Griechenland wirklich möglich war, seinen Okkupant Rom mit seiner hellenistischen Kultur vollständig zu erobern, soll im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen. Um darauf eine genügsame Antwort zu finden möchte ich chronologisch die verschiedenen Entwicklungsstadien der Erziehung im Römischen Reich beleuchten, die ursprünglichen Methoden mit den hellenistischen vergleichen, Differenzen und Gemeinsamkeiten abwägen und interpretieren. Daher widme ich mich zunächst der ursprünglich römischen Erziehung vom 6./5. Jahrhundert vor Christus bis zum 3. Jahrhundert vor Christus. Leider ist die Anzahl aussagekräftiger Quellen für die Erziehung in der Antike äusserst gering. Aus diesem Grund greifen die Althistoriker, z. B. Henri Irénée Marrou, Stanley F. Bonner, u. a. häufig auf die Überlieferungen des Marcus Porcius Cato (234 - 149 vor Christus) - genannt Cato der Ältere - zurück, der als ein Repräsentant der konservativen römischen Gesellschaftsschicht seinen Sohn nach altrömischen Vorstellungen im Sinne des mos maiorum erzog und der zeitgenössischen Tendenz zur griechischen Erziehung weitestgehend trotzte. Vor allem die Schriften Catos (Libri ad filium, origines, Abhandlungen über den Ackerbau, ...) und die Lebensbeschreibungen und Biographien des Plutarch sollen dazu dienen, die allgemein gültigen Erziehungsaspekte im alten Rom in ihrer alltäglichen Umsetzung zu verdeutlichen. Im zweiten Teil meiner Ausführungen werde ich das Hauptaugenmerk auf die rasant wachsende Einflussnahme des Hellenismus im 2. Jahrhundert vor Christus lenken. Dabei möchte auch auf die Etablierung des römischen Schulsystems im römischhellenistischen Zeitalter, sowie auf den grossen Kritiker (Cato) dieser kulturellen Entwicklung eingehen und mit einem Ausblick auf das Wiedererstarken der lateinischen Sprache und Literatur in der Kaiserzeit enden. Diese detailliert erarbeiteten theoretischen Grundlagen schaffen abschliessend die Diskussionsbasis, die eine mögliche Antwort auf die Fragestellung: 'Das besiegte Hellas erobert Rom?' erlauben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.09.2020
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Vom aufrechten Gang und vom Ackerbau
9,90 CHF *
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Was hat unsere Vorfahren vor etwa 6 Millionen Jahren dazu veranlasst, von der vierbeinigen zur zweibeinigen Fortbewegung und damit von einer flinken zu einer zunächst langsamen und schwerfälligen Fortbewegung überzuwechseln? Einig ist man sich darin, dass der Grund eine dramatische Änderung der Lebens- und Ernährungsweise gewesen sein muss. Nur, was sich da geändert hat, ist strittig. War die treibende Kraft die Jagd, oder war es vielleicht die Nahrungssuche im Flachwasser? In diesem Buch werden die vorherrschenden Theorien kritisch diskutiert, und im Anschluss daran wird eine neue Hypothese über den Beginn des aufrechten Gangs entwickelt. Der Ackerbau begann vor 12000 Jahren. Die ersten Ackerbauern sollen die Samen von Wildgräsern ausgesät haben. Die kritische Diskussion zeigt: Auch diese Ansicht ist wenig stichhaltig. Im Buch wird eine neue Hypothese zum Beginn des Ackerbaus entwickelt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.09.2020
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Das Drei Mahlzeiten Prinzip
12,90 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Unsere Vorfahren hatten ein anstrengendes Leben. Bis vor 11.000 Jahren war es kalt und windig (Eiszeit). Es gab noch keinen Ackerbau, also auch keine Feldfrüchte, kein Brot. Keine Viehzucht, also keine Milchprodukte. Keine Töpfe um Speisen zu garen, keine Möglichkeiten, langfristig Vorräte zu lagern. Damals war es nützlich ein 'guter Futterverwerter' zu sein und Speck anzusetzen, wenn es im kurzen Sommer etwas zu essen gab. Die Menschen die ihnen heute begegnen, sind dieselben wie vor 20.000 Jahren. Wer heute schlank ist, hätte es damals schwer gehabt, durch den Winter zu kommen. Wer heute mollig ist, oder ein 'Talent' hat dick zu werden, gehört meist zur robusten Auslese derer, die die Eiszeit besser überlebten. Natürlich ist das kein Grund, nichts gegen seinen Speckgürtel unternehmen zu wollen, aber es ist eine kleine Genugtuung zu wissen, daß man Teil einer Elite ist - auch wenn die nächste Kaltperiode des immer noch bestehenden Eiszeitalters (Quartär) wohl noch einige tausend Jahre auf sich warten lassen wird. Warum ist dieses Wissen außerdem von Bedeutung? Es ist wichtig zu erkennen, daß ihr Körper infolge einer durch zehntausende von Jahren bestehenden erfolgreichen Auslese genetisch geprägt immer darauf hinarbeiten wird, sie sicher und daher am besten mollig durch den nächsten 'Eiszeitwinter' zu bringen. Sie dürfen also - was das Essen betrifft - nicht auf ihn hören. Sie müssen ihn mit Liebe und Konsquenz führen. In eine Richtung, die er nicht will. Heute nicht und morgen auch nicht. Man liest oft, daß es gesünder sei, viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, oder abends gar nichts zu essen. Diese klugen und richtigen Regeln gelten nicht für Schlemmer. Denn wer gerne ißt, der wird bei vielen kleinen Mahlzeiten - seien sie noch so kalorienreduziert - den Überblick verlieren und in jedem Fall mehr essen als sie/er benötigt. Und abends nichts essen? Ist auch nur etwas für die mit dem eisernen Willen und den schmalen Lippen, die sogar wenn sie müde sind, der Verlockung des Kühlschranks widerstehen. Schlemmer benötigen einen (selbst verfassten) Plan! Sich an einen Plan zu halten, ist das nicht pedantisch und unflexibel? Mag sein - wenn man das Planen übertreibt. Die hier vorgeschlagene Methode jedoch ist einleuchtend, wirkt langfristig - und macht Spaß.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.09.2020
Zum Angebot
Vom aufrechten Gang und vom Ackerbau
8,49 € *
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Was hat unsere Vorfahren vor etwa 6 Millionen Jahren dazu veranlasst, von der vierbeinigen zur zweibeinigen Fortbewegung und damit von einer flinken zu einer zunächst langsamen und schwerfälligen Fortbewegung überzuwechseln? Einig ist man sich darin, dass der Grund eine dramatische Änderung der Lebens- und Ernährungsweise gewesen sein muss. Nur, was sich da geändert hat, ist strittig. War die treibende Kraft die Jagd, oder war es vielleicht die Nahrungssuche im Flachwasser? In diesem Buch werden die vorherrschenden Theorien kritisch diskutiert, und im Anschluss daran wird eine neue Hypothese über den Beginn des aufrechten Gangs entwickelt. Der Ackerbau begann vor 12000 Jahren. Die ersten Ackerbauern sollen die Samen von Wildgräsern ausgesät haben. Die kritische Diskussion zeigt: Auch diese Ansicht ist wenig stichhaltig. Im Buch wird eine neue Hypothese zum Beginn des Ackerbaus entwickelt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.09.2020
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Das besiegte Hellas erobert Rom? Die griechisch...
8,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Geschichte der höheren Bildung und der höheren Schulen, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, ob es dem besiegten Griechenland wirklich möglich war, seinen Okkupant Rom mit seiner hellenistischen Kultur vollständig zu erobern, soll im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen. Um darauf eine genügsame Antwort zu finden möchte ich chronologisch die verschiedenen Entwicklungsstadien der Erziehung im Römischen Reich beleuchten, die ursprünglichen Methoden mit den hellenistischen vergleichen, Differenzen und Gemeinsamkeiten abwägen und interpretieren. Daher widme ich mich zunächst der ursprünglich römischen Erziehung vom 6./5. Jahrhundert vor Christus bis zum 3. Jahrhundert vor Christus. Leider ist die Anzahl aussagekräftiger Quellen für die Erziehung in der Antike äußerst gering. Aus diesem Grund greifen die Althistoriker, z. B. Henri Irénée Marrou, Stanley F. Bonner, u. a. häufig auf die Überlieferungen des Marcus Porcius Cato (234 - 149 vor Christus) - genannt Cato der Ältere - zurück, der als ein Repräsentant der konservativen römischen Gesellschaftsschicht seinen Sohn nach altrömischen Vorstellungen im Sinne des mos maiorum erzog und der zeitgenössischen Tendenz zur griechischen Erziehung weitestgehend trotzte. Vor allem die Schriften Catos (Libri ad filium, origines, Abhandlungen über den Ackerbau, ...) und die Lebensbeschreibungen und Biographien des Plutarch sollen dazu dienen, die allgemein gültigen Erziehungsaspekte im alten Rom in ihrer alltäglichen Umsetzung zu verdeutlichen. Im zweiten Teil meiner Ausführungen werde ich das Hauptaugenmerk auf die rasant wachsende Einflussnahme des Hellenismus im 2. Jahrhundert vor Christus lenken. Dabei möchte auch auf die Etablierung des römischen Schulsystems im römischhellenistischen Zeitalter, sowie auf den großen Kritiker (Cato) dieser kulturellen Entwicklung eingehen und mit einem Ausblick auf das Wiedererstarken der lateinischen Sprache und Literatur in der Kaiserzeit enden. Diese detailliert erarbeiteten theoretischen Grundlagen schaffen abschließend die Diskussionsbasis, die eine mögliche Antwort auf die Fragestellung: 'Das besiegte Hellas erobert Rom?' erlauben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.09.2020
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